Wurzelspitzenresektion

 Wenn sich im R√∂ntgenbefund eines Zahnes im Bereich der Wurzelspitze ein entz√ľndlicher Prozess (Granulom/Zyste) befindet,  ist ein operativer Eingriff, eine sog. Wurzelspitzenresektion, erforderlich, um den Zahn zu erhalten.

Wir m√∂chten Sie √ľber den Verlauf der Wurzelspitzenresektion mit den folgenden Hinweisen informieren:

 1. Schritt

Nach √∂rtlicher Bet√§ubung erfolgt ein bogenf√∂rmiger Zahnfleischschnitt √ľber dem betroffenen Zahn.

2. Schritt

Der Kieferknochen wird mit einem Bohrer er√∂ffnet. Die Wurzelspitze wird reseziert, d.h. abgetragen und das entz√ľndliche Gewebe entfernt. Eine Wurzelf√ľllung kann w√§hrend des operativen Eingriffs erfolgen oder vor der Resektion eingebracht werden. In beiden F√§llen wird danach die Wurzelschnittfl√§che verdichtet.

3. Schritt

Die Wunde wird gesäubert und durch Nähte verschlossen. Nach etwa 4 Tagen erfolgt eine Wundkontrolle, bei der auch die
Nähte entfernt werden. Die Knochenhöhle wird durch nachwachsendes Knochengewebe wieder verschlossen.

Unsere Empfehlung nach der Operation:

. Durch die Betäubung kann die normale Reaktionsfähigkeit herabgesetzt sein. Daher: Vorsicht im Straßenverkehr!

. Speisen und heiße Getränke erst nach dem Abklingen der Betäubung zu sich nehmen.

. Auf Alkohol, Koffein und Nikotin möglichst verzichten.. Starke körperliche Belastung vermeiden.

. Das Wundgebiet vorsichtig mit einer weichen Zahnb√ľrste reinigen.

. Eventuelle Schwellung mit kalten Umschlägen behandeln. Bei auftretenden Blutungen wieder in die Praxis kommen.

 Was Sie sonst noch wissen m√ľssen:

Komplikationen sind selten. Nur bei Resektionen an den Backenzähnen im Unterkiefer kann es zur Verletzung des
Unterkiefernervs kommen. Ein Taubheitsgef√ľhl ( vor√ľbergehend oder dauerhaft) ist nicht ganz auszuschlie√üen.

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